Honig – In my drunken Head

“Singer/Songwriter” gilt als eine der Königsdisziplinen der Popmusik und gerade in Deuschland gab es schon immer eine lebendige, aber weitehend unbeachtete Szene. Neu ist, dass die jüngste Generation sich auch traut, in Englisch zu singen und das in den meisten Fällen sogar ohne dicken deutschen Akzent und eingeschränktem Vokabular funktioniert. Als “Vorgruppe” von An Horse und Tim Neuhaus mit seinen Cabinets ist derzeit Stefan Honig (unter der Pseudonym “Honig) auf Tour, der ehemalige Frontmann der Akustik-Combo “Benevolent”. Nur mit Saiteninstrumenten (sowie manchmal auch von live eingespielten Loops) begleitet, zeigt sich die wahre Qualität der Songs und auch das hohe Niveau der Texte – die als “one man show” sogar noch besser zur Geltung kommen als auf seinem Debüt-Album von 2008. Song der Woche ist das melancholische “In my drunken Head” in einer “spontan und draußen” Performance von Honig, der hoffentlich bald auch auf größeren Bühnen sein Können zeigen darf.

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